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Betriebliches Eingliederungsmanagement

Arbeitsunfähigkeit kann jedem widerfahren, egal welchen Alters. Ein Unfall, eine Erkrankung oder eine Belastungssituation sind häufig nicht absehbar und können zu einem längeren Ausfall führen. Auch die stark veränderte Arbeitswelt bringt MitarbeiterInnen teilweise bis zur Belastungsgrenze. §167 Abs. 2 SGB IX (früher § 84 Abs. 2) stellt hierfür die gesetzliche Grundlage dar und verpflichtet Arbeitgeber seit Mai 2004 dazu, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen, wenn die betroffenen MitarbeiterInnen unterbrochen oder kontinuierlich während der letzten 12 Monate 6 Wochen arbeitsunfähig erkrankt waren - auch wenn sie unterschiedliche Ursachen hatten. Gemeinsam mit dem betroffenen MitarbeiterIn wird die aktuelle Arbeitssituation und der allgemeinen Lebensumstände betrachtet, um die Ursache der Arbeitsunfähigkeit herauszufinden. Keine einfache Aufgabe für Arbeitgeber, gerade unter Berücksichtigung dessen, dass das Thema Krankheit ein sehr sensibles Thema darstellt. 

 Damit Mitarbeitern die Rückkehr an ihren Arbeitsplatz erleichtert werden kann, ist es wichtig, zeitnah die richtigen Schritte und Maßnahmen hin zu einer Betrieblichen Wiedereingliederung einzuleiten. BEM hat dabei zum Ziel, Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz der/des Betroffenen zu erhalten. 

 BEM in der Praxis

 Basierend auf einer Analyse Ihres Unternehmens entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen den Ablauf Ihres Betrieblichen Eingliederungsmanagements oder optimieren Ihr bereits vorhandenes Verfahren. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Diagnose, sondern die Anpassung der Arbeitsbedingungen und -organisation. 

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 Ermittlung der 

Arbeitsunfähigkeitszeiten

durch den Arbeitgeber 

Angebot zur Durchführung des BEM an den Betroffene Beschäftigte 

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 Der Betroffene entscheidet selbst,
ob er teilnimmt 

Analyse der bestehenden Arbeitsbedingungen 

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 Planung der individuellen Eingliederung 

 Umsetzung konkreter Maßnahmen

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Die konkreten Maßnahmen sind sehr vielfältig. Klassische Beispiele sind medizinische Rehabilitation, stufenweise Wiedereingliederung, Anpassung des Arbeitsplatzes, Weiterbildung oder Umschulung. Erfahrungsgemäß können bereits kleine Veränderungen große Erfolge bringen. Da sich die Wiedereingliederung aber immer am konkreten Einzelfall ausrichtet, variieren Inhalte und Länge teils stark. Mal reichen wenige Schritte mit wenigen Beteiligten, mal braucht es weitere betriebliche/ außerbetriebliche Partner. 

Ich unterstütze Sie: 

  • Als Prozessbegleiter und in der Strategieplanung 

  • Als Teilnehmerin der Moderatorin des Steuerungskreis (vor Ort/online) 

  • In der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben 

  • Bei der Implementierung Ihres BEM-Prozesses (z.B. IST-Analyse, Erstellung
    einer BEM-Betriebsvereinbarung) 

  • In der internen und externen Kommunikation  

  • In der Durchführung von Gesprächen und Dokumentationen 

  • In der Begleitung von Arbeitsversuchen 

  • In der begleitenden psychologischen Betreuung betroffener Mitarbeiter während
    und nach dem Prozess 

  • Für die Maßnahmenkoordination 

  • Begleitung bei der Umsetzung des Prozesses inkl. Informationsveranstaltung
    für Mitarbeitende 

  • BEM Kommunikation: Erstellung BEM Plakate, Informationsflyer 

 

Ihre Chancen durch ein externes BEM: 

  • Erhalt von wichtigem Know-how im Unternehmen 

  • Eine bessere Vertrauensbasis aufgrund einer gleichgestellten Beziehung
    zwischen Betroffenen und BEM-Berater. 

  • Frühzeitige Rückkehr in den Betrieb/ Reduktion von Ausfallzeiten 

  • Identifizierung von Belastungsherden, um präventive Maßnahmen einzuleiten 

  • Neutralität und Objektivität bei gleichzeitiger Vermeidung von Interessenkonflikten. 

  • Durch den Blick von außen werden betriebliche Gegebenheiten mehr hinterfragt und Lösungsansätze gesucht. 

  • Vorbeugung von chronischen Erkrankungen 

  • Entlastung interner Fachkräfte (z.B. Personalabteilung) ​

Unter Einhaltung des Datenschutzes und der Schweigepflicht.. 

Für alle Unternehmensgrößen geeignet  - Gerne schaue ich auch auf die Synergieeffekte, die sich aus dem BEM für das BGM ableiten lassen. 

Wie geht es weiter?

1. Kontaktformular ausfüllen 

2. Telefonisches/persönliches Informationsgespräch 

3. Erstellung eines unverbindlichen Angebots 

4. Entscheidung zur Prozessbegleitung ja/nein 

5. Kennenlerntermin via Online Konferenz 

6. Strategieworkshop 

7. Treffen des Steuerungsgremium vor Ort oder Online 

8. Kick Off Veranstaltung zum Prozessbeginn 

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